MANOUSH RUKEN TOTH
Klavier
Die Schweizer Pianistin und Geigerin Manoush Ruken Toth zählt zu den bemerkenswertesten jungen Musikerinnen ihrer Generation. Als Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe,
Mitglied des Trio Toth und Vertreterin der Schweiz beim Eurovision Young Musicians 2026 tritt sie bereits auf renommierten Bühnen und Festivals in ganz Europa auf.
Biografie
Manoush Ruken Toth wurde 2006 auf La Palma geboren und begann im Alter von zwei Jahren Violine und mit acht Jahren Klavier zu spielen. Sie schloss ihr Bachelorstudium an der Musikakademie Basel bei Claudio Martinez Mehner und Zoltán Fejérvári mit Auszeichnung ab und erhielt zusätzlich den Preis für das beste Bachelor-Abschlussrezital. Parallel dazu studierte sie Violine bei Barbara Doll, absolvierte den Studiengang „Conducting from the Piano“ in Fiesole und ist Stipendiatin der Musikakademie Liechtenstein.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie von Musikerpersönlichkeiten wie Leonidas Kavakos, Robert Levin, Martin Helmchen, Pavel Gililov, Elisabeth Leonskaja, Arie Vardi, Rena Shereshevskaya und Sir András Schiff.
Bereits im Alter von zehn Jahren machte sie als Gewinnerin des Steinway Piano Competition auf sich aufmerksam. Es folgten zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter der Lions Club Köniz Kulturpreis, der WDR3 Klassikpreis, der Valiant Soloist Competition, die Beecham Competition sowie die Orbetello International Piano Competition. 2024 wurde sie als Junior-Jurorin zum Géza Anda Wettbewerb eingeladen, 2026 vertritt sie die Schweiz beim Eurovision Young Musicians in Eriwan.
Als Solistin und Kammermusikerin tritt sie regelmässig mit dem Trio Toth gemeinsam mit ihrem Bruder Anatol und ihrer Schwester Anouk auf. Konzertengagements führten sie zu Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Chios Music Festival, der Gstaad Baroque Academy, dem Arosa Classical Music Festival, dem Mantua Chamber Music Festival und Murten Classics sowie in renommierte Konzertsäle wie die Tonhalle Zürich, die Semperoper Dresden und das Teatro Castro Alves in Brasilien.
Darüber hinaus arbeitete sie bereits mit Orchestern wie dem Kammerorchester Basel, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Göttinger Symphonieorchester, der Erzgebirgischen Philharmonie, dem Stadtorchester Solothurn und der Philharmonie Hradec Králové zusammen. Ihre künstlerische Tätigkeit umfasst heute Klavier, Violine, Kammermusik und Orchesterprojekte.
