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Sensitive Resonance

MUSIK & ARCHITEKTUR

Datum

24. April 2026

Zeit

17:00 Uhr

Ort

Musée Art & Historique La Neuveville:    

Tickets

Freier Eintritt, Kollekte

KONZERT – VERNISSAGE

Streichtrio – Preisträger des
Rahn Musikpreis

Anastasia Dziadevych – Violine
Diana Adamyan – Violine
Alfredo Ferre – Violonello

Programm:
Tomasini · Händel · Purcell · Vivaldi

Aperitif

In Zusammenarbeit mit:
Rahn Kulturfonds
Musée d’Art et d’Histoire

Musik & Architektur

In Anklang an die Ausstellungen L’éloquence des murs und Girouette, gargouille & cie, die vom Musée de La Neuveville präsentiert und organisiert werden, bietet das musikalische Programm eine Reise durch das barocke Repertoire.

Wie die Fassaden des Berner Juras — in denen jedes Detail, jedes Ornament oder jede Spur der Zeit eine Geschichte erzählt — offenbaren die Werke von Henry Purcell, Georg Friedrich Händel, Antonio Vivaldi und Luigi Tomasini eine Klangarchitektur aus Gleichgewicht, Kontrasten und Texturen.

Zwischen verflochtenen Melodielinien, strukturierenden Rhythmen und Echoeffekten lädt diese Musik dazu ein, so zu hören, wie man betrachtet: aufmerksam gegenüber Details, Reliefs und dem Gedächtnis der Formen.

Weitere Informationen zu den Ausstellungen:    
Streichtrio
Anastasia Dziadevych

Violine

Alfredo
Ferre

Violonello

Diana
Adamyan

Violine

Luigi Tomasini – Trio in B-Dur

Als Hofviolinist und Vertreter des aufkommenden Klassizismus entwickelt er eine Schreibweise, die auf Klarheit, Ausgewogenheit und Transparenz der Linien beruht. Sein Trio zeigt eine geordnete musikalische Architektur, in der jede Stimme präzise ihren Platz findet – ähnlich einer Fassade mit ausgewogenen Proportionen.

George Frideric Händel – Triosonate Nr. 4

Als europäischer Komponist par excellence gestaltet er seine Musik wie eine strukturierte und ausdrucksstarke Rede. In der Triosonate zirkulieren die Motive und antworten einander, wodurch ein Echo-Spiel entsteht, vergleichbar mit dekorativen Elementen, die eine Fassade beleben.

Henry Purcell – Fantasias

In seinen Fantasias erforscht er eine dichte und introspektive kontrapunktische Schreibweise. Die Linien kreuzen und überlagern sich und offenbaren eine stille Tiefe, die an die in Mauern und Oberflächen der Zeit eingeschriebene Erinnerung erinnert.

Antonio Vivaldi – Triosonate in A-Dur, RV 75

Seine musikalische Sprache basiert auf Bewegung, Kontrast und Farbe.
Durch das Spiel von Rhythmen und Klangstrukturen lässt er eine lebendige Klangmaterie entstehen, im Einklang mit der Vielfalt architektonischer Formen und Reliefs.

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